| Portrait: Von der Garagenfirma zur erfolgreichen Coffee-Shop-Kette |
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Der Schritt nach vorne ist oberste Handlungsmaxime von Mondo del Caffe.
Die Rohstoffe für das beliebte Heißgetränk bezieht Mondo del Caffe aus der ganzen Welt: Amerika, Australien, Afrika und sogar auch Asien. Der kleine Privatbetrieb verwendet ausschließlich Spitzen-Qualitäten mit einem feinem Aroma, das er den Bohnen durch ein besonderes Röstverfahren in gusseisernen Trommelröstern entlockt. Das Geheimnis steckt in der niedrigen Temperatur und dem dadurch längeren Röstverfahren.
"Guter Kaffee benötigt Zeit. Sowohl bei der Röstung als auch bei der Zubereitung. Und diese Zeit nehmen wir uns”, erklärt Alfons Schramer das Erfolgsrezept von Mondo del Caffe.
Neben der schonenden Röstung ist vor allem die Herkunft und Bearbeitung des Rohkaffees im Anbaugebiet für die Qualität verantwortlich. Ähnlich wie im Weinbau gibt es auch in den Kaffeeplantagen gute bis sehr gute Lagen. Insbesondere die Spitzenlagen zeichnen sich durch einen sehr mineralischen Boden und ein besonderes Klima aus. „Diese Spitzengewächse fallen aber oft dem allgemeinen Kaffeehandel zum Opfer”, bedauert Schramer, der immer auf der Suche nach den Topbohnen dieser Welt ist.
Einige Länder haben ein staatliches Kaffeeboard, das die Preise für die Farmer einheitlich festlegt. Für die Auszahlung zählt nur das Gewicht, nicht die Qualität. Da alle Ernten zu einem großen Kaffeeberg aufgeschüttet werden, besteht kein Anreiz für die Farmer, gute Qualität zu produzieren. Doch mittlerweile starten manche Länder wie Äthiopien, Ecuador, Guatemala, Brasilien, El Salvador und Nicaragua eine Gegenbewegung. Vor Ort fördern Spezialitätenverbände kleine Kaffee-Plantagen, wenn diese sortenrein ernten, verarbeiten und lagern. Nach einem reglementierten Auswahlverfahren wird nach dem Urteil einer nationalen Jury der internationale Wettbewerb “Cup of Excellence” durchgeführt.
Da diese prämierten Sorten ihren Preis haben, kaufen nur wenige Kaffeeröstereien diese Ware auf. Mondo del Caffe ist eine davon. Der Erfolg gibt dem Handwerksbetrieb aus der Eifel recht. Die Expansion ließ nicht lange auf sich warten, so dass die Räumlichkeiten in Irrel bald zu eng waren und ein Umzug in größere Räumlichkeiten dringend notwendig wurde. Mit der Fusionierung mit der Firma MSA Automaten und die Verlagerung des Firmensitzes nach Luxemburg sichert Mondo del Caffe das Firmenwachstum über die nationalen Grenzen hinaus.
Weitere Ziele von Mondo del Caffee sind:
Firmengeschichte 1997 Eröffnung der ersten Caffe-Bar in der Fahrstraße mit Industrieröster Lavazza (eine der ersten Lavazza Coffee-Shops in Deutschland) 1998 1999 2000 2002 2004 2005 2006 2007 2008
Kontakt Mondo del Caffè Rösterei
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Bei Cappuccino, Latte Macchiato oder einem einfachen Milchkaffee sollen die Kunden die Seele baumeln lassen und Abstand zum hektischen Alltag finden. “Da muss der gute Geschmack im Vordergrund stehen”, so Schramer weiter.


