| OpenLearning: Marketing (1) - Wie hilft mir Marketing? |
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Dass Werbung aber nur ein Teil des Ganzen ist, soll dieses Open-Learning-Angebot von Landlobby zeigen. In regelmäßigen Abständen veröffentlichen wir hier die Beiträge des mehrteiligen Kursus und geben damit eine schnelle Einführung ins Marketing. Das Knowhow wird über eine Frage-Antwort-Liste leicht verständlich aufbereitet. Insbesondere Mitarbeiter von mittelständischen Betrieben sind aufgerufen, am Kursende den Testbogen anzufordern. Bei Erreichen der Mindestpunktzahl wird von der Landlobby-Akademie ein Zertifikat über den Nachweis der erworbenen Kenntnisse ausgestellt. (Achtung: Es findet keine lernprozessbegleitende Betreuung statt!)
Lehrtext: Wie hilft mir Marketing?
1) Was will bzw. kann ich mit Marketing erreichen? Marketing ist das Herz jeder Unternehmertätigkeit. Wer Marketing erfolgreich betreibt:
2) Was ist unter Marketing wirklich zu verstehen? In der betrieblichen Praxis wird der Begriff Marketing vielfältig, aber oft auch falsch verwendet. Man spricht vom Vermarkten der eigenen Produkte, vom Telefonmarketing oder auch Online-Marketing. Dies sind jedoch nur Teilbereiche. Tatsächlich ist unter Marketing eine Geisteshaltung zu verstehen, die den Kunden in den Mittelpunkt allen Geschehens setzt. Insofern können alle komplizierten Marketing-Definitionen dieser Welt auf eine Kernaussage reduziert werden:
Marketing ist kundenorientierte Unternehmensführung
3) Was ist an dieser einfachen Definition so außergewöhnlich? Oft werden Dinge produziert und auf den Markt geworfen, die keiner haben will bzw. sich keiner leisten kann. Marketing-Fachleute denken vom Ende an: es soll nicht das angepriesen werden, was die Produktion herstellt, sondern was sich gut und gewinnbringend verkaufen lässt. Das setzt voraus, dass man mit wachsamen Augen und Ohren am Kunden bzw. am Markt ist.
4) Wie findet man heraus, was der Kunde wirklich will? In dem man seine eigene Kundenkenntnis immer wieder mal in Frage stellt und diese überprüft. Dies kann durch eine aktive Kundenbefragung, aber auch durch die Auswertung von Reklamationen geschehen. Wichtig ist auch, sich ständig auf dem Laufenden zu halten, sei es durch Lesen von Fachliteratur, Besuch von Messen und Beobachtung der Konkurrenz, um rechtzeitig auf wichtige Trends und neue Kundenbedürfnisse reagieren zu können.
5) Wie lässt sich die Kundenorientierung verbessern? Edgar K. Geoffrey hat es in seinem Buch „Das Einzige, was stört, ist der Kunde“ auf den Punkt gebracht: Kunden werden oft als lästig empfunden, die einem bei der Arbeit stören. Jeder hat sich als Verbraucher in so einer Situation bereits befunden, sich wahrscheinlich gründlich geärgert und den entsprechenden Anbieter mit dem Einkauf bei der Konkurrenz abgestraft. Tatsächlich müssen sich die Einstellungen zum Kunden in vielen Betrieben noch gewaltig ändern.
Unabhängig von der eigenen Tätigkeit, sollten folgende Gedanken in jedem einzelnen Mitarbeiter eines Unternehmens verinnerlicht sein:
6) Worauf kommt es beim Marketing noch an? Neben der permanenten Verbesserung der Kundenorientierung ist die konzeptionelle Vorgehensweise ein wichtiger Baustein zum Marketingerfolg, d.h. es muss auf Basis der geeigneten Marktinformationen und der eigenen Zielsetzung ein durchgängiges Unternehmenskonzept geplant, umgesetzt und kontrolliert werden.
Dieser sogenannte Businessplan kann nicht nur als Grundlage für die Mitarbeiterunterrichtung, sondern auch für die Gesprächsvorbereitung mit Banken, Lieferanten und Absatzpartnern dienen.
Und das können Sie in der Praxis jetzt konkret tun:
In OpenLearning: Marketing (2) lesen Sie, wie Sie Marketing organisieren und in Ihren betrieblichen Alltag integrieren. |

In der Krise wird gespart und viele Kleinunternehmer sind jetzt geneigt, ihre Marketingmaßnahmen zu reduzieren oder vollends einzustellen. Doch dies ist tödlich, denn immer noch gilt der alte Satz: „Wer nicht wirbt, der stirbt“.